01 - Flächenmanagement und Innenentwicklung

Wichtige Aspekte für die Stärkung der Ortskerne vor allem in ländlichen Kommunen ist die Steuerung der baulichen Entwicklung (Innenentwicklung) und die Sicherung der Daseinsvorsorge vor Ort. Mit der am 07. Januar 2020 veröffentlichten Auslegungshilfe des LEP hat die Landesregierung die Flächensparoffensive noch einmal verstärkt und die landesplanerischen Anforderungen an die Bedarfsermittlung neuer Siedlungsflächen erhöht.

PLANWERK bietet für die Steuerung der baulichen Entwicklung und Sicherung der Daseinsvorsorge sowohl Prognosen als auch die Erarbeitung von Vitalitäts-Checks (VC) und Daten zum Flächenmanagement (FM) an. PLANWERK unterstützt auf der Basis der FM-Datenbank und der VC-Datenbank des Landesamtes für Umwelt oder des FM-Tools der AKDB bei der Erfassung und Bewertung wesentlicher Informationen der Innenentwicklung. Daraus leitet PLANWERK schließlich Empfehlungen und Handlungsanweisungen für die Kommunen ab:

  • Beurteilung der Potenziale für die Siedlungsentwicklung einzelner Ortsteile
  • Baurechtliche Beurteilung der möglichen Innenentwicklungspotenziale
  • Bewertung der heutigen und zukünftigen Versorgungsqualität der Daseinsvorsorge
  • Aufbau eines nachhaltigen Flächenmanagements und Unterstützung bei der Aktivierung von Bauland und Leerständen
  • Nachnutzungskonzepte für leerstehende oder leerstandsgefährdete Immobilien, untergenutzte Hofstellen oder Infrastruktureinrichtungen

 

Die Ergebnisse der Vitalitäts-Checks und Daten zum Flächenmanagement können Eingang finden unter anderem in:

  • ILEK – Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte
  • GEK - Gemeindeentwicklungskonzepte
  • Regionale Entwicklungskonzepte / Landkreisentwicklungskonzepte
  • LEADER / Lokale Entwicklungsstrategie
  • Strategien zur Daseinsvorsorge / Daseinsvorsorgekonzepte
  • Regionale Prognosen
  • Teilraumgutachten

02 - Online-Beteiligung

Auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregeln verzichtet PLANWERK in der Erarbeitung Ihrer Konzepte nicht auf eine ausführliche Beteiligung der Öffentlichkeit. Seien es institutionelle Akteure in Lenkungsgruppen, Ratsmitglieder, Gewerbetreibende oder die Öffentlichkeit der Einwohner und Einwohnerinnen: jede Stimme ist uns wichtig und sollte gehört werden.

Allerdings können wir derzeit aus Gründen des Infektionsschutzes unsere klassischen Formate wie Auftaktveranstaltungen oder Ratsklausuren nicht oder nur eingeschränkt durchführen.

Daher gehen wir neue Wege und bieten verschiedene Formate der digitalen Beteiligung an, die wir ganz auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und miteinander kombinieren. Zu diesen gehören:

  • Animierte Online-Präsentationen
  • Klassische Online-Umfragen (textbasiert)
  • Web-Mapping (kartenbasierte Umfragen) (in Vorbereitung)
  • Telefon- und Videokonferenzen (mit online geteilten Bildschirm-Inhalten)
  • Online-Schulungen
  • Webinare (auf Anfrage)

03 - Kernwegenetzkonzepte

Ein besonderes Leistungsfeld von PLANWERK ist die Erstellung von Kernwegenetzkonzepten. Zielsetzung ist die Schaffung eines interkommunal-vernetzenden Wegenetzes mit Netz-Maschen von ca. 1 - 2 km (Flächengröße 150 – 400 ha) für den überbetrieblichen und überörtlichen landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr. Vor dem Hintergrund einer zunehmend überbetrieblich organisierten und überörtlich agierenden Landwirtschaft ist es in verstärktem Maße notwendig die Konzeption eines Kern-Wirtschaftswegenetzes voranzutreiben. Hierbei soll einerseits die Landwirtschaft auch in Zukunft auf einem hohen Leistungsniveau gehalten werden und andererseits gleichzeitig die Pflege und der Erhalt der Kulturlandschaft gewährleistet werden sowie die Multifunktionalität im Hinblick auf Naherholung und Tourismus verbessert werden. Damit soll auch zukünftig ein bedarfsgerechter und nachhaltiger Erhalt bzw. Ausbau wichtiger Wege sichergestellt werden.

04 - Folgekostenberechnungen

Die Folgekostenberechnung dient der Darstellung der Kosten für die Bereitstellung sozialer Infrastruktur, die durch die zusätzliche Einwohnerentwicklung in möglichen Entwicklungsgebieten benötigt wird.

Die Übernahme dieser Folgekosten kann in einem sogenannten städtebaulichen Vertrag festgehalten werden. Den rechtlichen Rahmen hierfür bildet §11 des BauGB.

Für die klare Berechnung der Folgekosten ist es nötig, den Zusammenhang zwischen Einwohnerentwicklung und sozialer Infrastruktur sowie die Abgrenzung zur ohnehin in der Gemeinde stattfindenden Entwicklung darzustellen.

PLANWERK Stadtentwicklung übernimmt derartige Berechnungen für Kommunen, Projektentwickler oder Baugesellschaften. Grundlage der Berechnung ist die Durchführung einer Bevölkerungsprognose auf der Basis des PLANWERK-Prognosemodells ZUMOS 2036.

05 - Praktikumsstellen | Volontariat | Abschlussarbeiten

Grundsätzlich haben wir immer Interesse daran, engagierte Studierende als Praktikant*innen und Volontär*innen bei PLANWERK zu beschäftigen. Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich auf das gesamte Spektrum, das Sie den Ausführungen unter Leistungen entnehmen können.

Die Mindestzeit des Praktikums sollte 3 Monate betragen, ein Volontariat dauert 6 - 9 Monate. Für ein Volontariat besteht die Möglichkeit wieder ab Oktober 2020, für ein Praktikum ab Januar 2021.

Wir vergeben und unterstützen auch gerne Abschlussarbeiten, die im Rahmen der Projekte bei PLANWERK bearbeitet werden können. Wenden Sie sich mit Themenvorschlägen an uns (bitte vorher grob mit dem Dozenten / der Dozentin abklären).

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich per

PLANWERK STADTENTWICKLUNG
Dr. Preising, Schramm & Sperr Stadtplaner PartG mbB
Äußere Sulzbacher Straße 29
90491 Nürnberg