O1 - Integrierte Stadt- und Ortsentwicklung

LEISTUNGEN

  • ISEK – Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzepte
  • IDEK – Integrierte Digitale Entwicklungskonzepte
  • Stadt- und Quartiersentwicklungskonzepte
  • GEK – Gemeindeentwicklungskonzepte
  • VU – Vorbereitende Untersuchungen
  • KDK – Kommunale Denkmalkonzepte
  • KWP – Kommunale Wärmeplanung
  • (städtebauliche) Rahmenplanungen
  • Sozialraumanalysen
  • umsetzungsorientierte Begleitung während der Konzeptphase

Die zukünftige Entwicklung von Städten und Gemeinden gehört zu den Grundaufgaben von PLANWERK. Nicht umsonst führen wir den Begriff Stadtentwicklung in unserem Büronamen.

Eine "integrierte Herangehens- und Betrachtungsweise" steht für uns dabei stets im Vordergrund. Auch für die Aufnahme in die meisten Förderprogramme der Städtebauförderung sind Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK) eine entscheidende Voraussetzung. Im Rahmen derartiger Entwicklungskonzeptionen verschmelzen Untersuchungsinhalte wie

  • Zusammenführung vorhandener Planungskonzeptionen und relevanter Gutachten
  • Eigene, aufgabenbezogene Bestandserhebungen vor Ort, Standortbewertungen gemäß BauGB §137 (städtebauliche Werte und Mängel)
  • Ggf. ergänzende Fachuntersuchungen bspw. zu Verkehr (fließend und ruhend), Wirtschaft, Tourismus, etc.,
  • Bürgerbeteiligungs-Bausteine wie bspw. Ortsspaziergang, Planungsworkshop, Online-Beteiligung, Web-Mapping
  • Leitbildentwicklung und Rahmenplanungen
  • Handlungsempfehlungen, Maßnahmenliste, Fördermöglichkeiten, Finanzierungsplan

Aufgrund der engen Verzahnung von Funktionen und Nutzungen stellen Städte und Gemeinden komplexe Gebilde dar: Die Veränderung eines einzigen Faktors kann sich auf eine Vielzahl anderer Bereiche auswirken. Dies zu erkennen und zu erklären, ist ein wesentlicher Bestandteil von Stadtentwicklungskonzepten.

Bei deren Erarbeitung setzt PLANWERK deshalb auf einen integrierten Ansatz, um Themen übergreifend bearbeiten sowie entsprechende Maßnahmen und Projekte ableiten zu können.

 

PLANWERK kann im Leistungsbereich der Integrierten Stadt- und Ortsentwicklung auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken – wir wissen, wovon wir sprechen und können bei der Konzeptentwicklung auf unser breites Erfahrungswissen zurückgreifen.

Die Tatsache, dass PLANWERK mittlerweile zahlreiche Stadt-, Orts- und Gemeindeentwicklungskonzepte erfolgreich abgeschlossen hat, spricht für sich.


Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) mit Vorbereitenden Untersuchungen für die Große Kreisstadt Dachau

in Zusammenarbeit mit SEP
Auftraggeber: Stadt Dachau

Projektlaufzeit: 2021-2023

Das ISEK mit Vorbereitenden Untersuchungen für die Stadt Dachau konzentriert sich auf das Umfeld der (historischen) Altstadt sowie entlang der Paar und zusätzlich auf ein weiteres Untersuchungsgebiet im Süden der Stadt. Die Schwerpunkte rund um die Altstadt liegen in der Nutzungsattraktivierung für Einheimische und Touristen, Reduktion der Verkehrsbelastung und Stärkung der Rad- und Fußmobilität. Zu letztere gehört auch eine gesonderte Untersuchung der Barrierefreiheit.

Leistungen:

  • Umfassende und vertiefende Bestandserfassungen für Gesamtstadt und die Untersuchungsgebiete
  • Verflochtene analoge und digitale Bürger- und Akteursbeteiligung mit verschiedenen Stadtrundgängen und einem gesonderten Altstadt-Dialog am Marktplatz
  • Vertiefte Betrachtung der Barrierefreiheit für die Altstadt
  • Gesamtörtliche Konzeption mit Fokussierung auf Innen- und Altstadtentwicklung
  • Maßnahmenplan mit Priorisierung, Fördermöglichkeiten und Finanzierungsabschätzung
  • Abgrenzung von neuen Sanierungsgebieten, Unterstützung bis zur Beschlussfassung

 

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) mit Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) für die Gemeinde Eching i.Ndb

in Zusammenarbeit mit TB Markert
Auftraggeber: Gemeinde Eching (in Niederbayern)

Projektlaufzeit: 2021-2023

Das ISEK mit GEK Eching erarbeitet in seinen Einzelbausteinen Planungsvorschläge für den Hauptort sowie die Ortsteile, die über Städtebauförderung und die Ländliche Entwicklung gefördert werden. Ein Fokus im Hauptort Viecht liegt dabei auf einem Gestaltungsvorschlag für die neu entstehende Ortsmitte.

Leistungen:

  • Umfassende und vertiefende Bestandserfassungen im Hauptort (ISEK) und in den Ortsteilen (GEK)
  • Verflochtene analoge und digitale Bürger- und Akteursbeteiligung für ausgewählte Ortsteile
  • Gesamtörtliche Konzeption mit Fokussierung auf Innenentwicklung
  • Maßnahmenplan mit Priorisierung, Fördermöglichkeiten und Finanzierungsabschätzung
  • Entwicklung eienr Rahmenplanung zur Neugestaltung der Ortsmitte im Hauptort Viecht
  • Abgrenzung eines Sanierungsgebietes für den Hauptort, Verfahrensbegleitung und Bürgerinformation

 

Weitere Projekte (Auswahl):

PLANWERK hat (z.T. mit Partnerbüros) bereits zahlreiche Integrierte Städtebauliche bzw. Ortsentwicklungskonzepte in Kommunen unterschiedlicher Größe erarbeitet, z.B. für: die Stadt Helmbrechts, den Erlanger Südosten,  das Quartier Klettham-Nord in Erding, die Stadt Ichenhausen, die Gemeinde Bernhardswald, die Gemeinde Happurg – Ortsteil Förrenbach (Dorferneuerung), die Gemeinde Schwaig b.Nbg., die Gemeinde Sennfeld, die Stadt Schwandorf oder die Stadt Neumarkt i.d.Opf., etc.

In Verbindung mit den ISEK oder auch als Einzelauftrag führen wir auch oft Vorbereitende Untersuchungen (VU) durch. So beispielsweise für die Stadt Bamberg (Tor zur südlichen Kernstadt), den Markt Garmisch-Partenkirchen (Ortsteil Garmisch) die Gemeinde Sennfeld, die Stadt Ichenhausen, die Stadt Marktleuthen und die Stadt Helmbrechts.

Die Erarbeitung von ISEK und Vorbereitenden Untersuchungen erfolgt oft in Zusammenarbeit mit Partnerbüros aus unserem umfangreichen Netzwerk an Kolleginnen und Kollegen.

02 - Ländliche Entwicklung | Regionalentwicklung

LEISTUNGEN

  • ILEK – Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte
  • GEK - Gemeindeentwicklungskonzepte, Dorfentwicklungskonzepte
  • Regionale Entwicklungskonzepte / Landkreisentwicklungskonzepte
  • Vitalitäts-Check / Flächenmanagement, Leerstandsmanagement
  • LEADER / Lokale Entwicklungsstrategie
  • Strategien zur Daseinsvorsorge, Regionale Prognosen, Bedarfsplanungen für weiterführende Schulen
  • Umsetzungsbegleitungen, Regionalmanagements
  • Kernwegenetzkonzepte

Neben der Bearbeitung von Planungsthemen auf kommunaler Ebene führt PLANWERK auch Projekte auf der interkommunalen und regionalen Ebene durch. Dazu gehören neben allgemeinen Themen der Regionalentwicklung vor allem Konzepte im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (gefördert durch die Ämter für Ländliche Entwicklung, ALE) und Lokale Entwicklungsstrategien (LES) im Rahmen der LEADER-Förderung.

Diese Konzepte zielen vor allem darauf ab,

  • eine nachhaltige regionale Entwicklung zu ermöglichen,
  • lokale und regionale Stärken und Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten,
  • die betreffenden Standorte für Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc. zu stärken,
  • Kooperationspotenziale zu ergründen und Realisierungsstrategien zu entwickeln,
  • Synergien zu ermitteln, die zur Raumentwicklung beitragen,
  • lokales Kirchturmdenken zu überwinden und den Weg in eine kooperative Zukunft zu bahnen.

Auf gemeindlicher wie auch interkommunaler Ebene entwickeln wir zudem Strategien zur Daseinsvorsorge oder Konzepte zur Reduzierung von Leerständen im Rahmen von regionalen Flächenmanagements. Dazu erfassen wir Baulücken, untergenutze Grundstücke / Nachverdichtungspotenziale, aktuelle und drohende Leerstände sowie deren baurechtlichen Rahmenbedingungen und mögliche Entwicklungspotenziale.

Vor allem für ländliche Kommunen ist die Erarbeitung von Vitalitäts-Checks (VC) und Daten für das Flächenmanagement (FM) ein wichtiger Aspekt. PLANWERK unterstützt bei der Erfassung und Bewertung wesentlicher Informationen der Innenentwicklung auf Basis der FM-Datenbank und VC-Datenbank des Landesamtes für Umwelt sowie des FM-Tools der AKDB. Daraus leitet PLANWERK schließlich Empfehlungen und Handlungsanweisungen bspw. für die zukünftige Siedlungsentwicklung und Sicherung der Versorgung in den Kommunen ab.


Ein besonderes Leistungsfeld von PLANWERK ist die Erstellung von Kernwegenetzkonzepten.

Zielsetzung ist die Schaffung eines interkommunales Wegenetzes mit Netz-Maschen von ca. 1 - 2 km Abstand (Erschließung einer Flächengröße von ca. 150 – 400 ha) für den überbetrieblichen und überörtlichen landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr. Vor dem Hintergrund einer zunehmend überbetrieblich organisierten und überörtlich agierenden Landwirtschaft ist es in verstärktem Maße notwendig die Konzeption eines Kern-Wirtschaftswegenetzes voranzutreiben. Hierbei soll einerseits die Landwirtschaft auch in Zukunft auf einem hohen Leistungsniveau gehalten und andererseits gleichzeitig die Pflege und der Erhalt der Kulturlandschaft gewährleistet sowie die Multifunktionalität im Hinblick auf Naherholung und Tourismus verbessert werden. Damit soll auch zukünftig ein bedarfsgerechter und nachhaltiger Erhalt bzw. Ausbau wichtiger Wege sichergestellt werden.


Projektbeantragung und Umsetzungsbegleitung

Darüber hinaus beraten wir regionale Zusammenschlüsse bei der Einrichtung von regionalen Managements (z.B. Region Oberland) und begleiten selbst kommunale Zusammenschlüsse der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) bei der Projektumsetzung. Unsere Manager:innen unterstützen die regionalen Zusammenschlüsse vor Ort und bringen dort unsere Erfahrungen aus zahlreichen Konzepten und Regionen aktiv in die interkommunale Entwicklung ein.

Unsere aktuellen Managements / Umsetzungsbegleitungen der ländlichen Entwicklung:

  • Umsetzungsbegleitung Allianz Donauschleife (gemeinsam mit Dr. Fruhmann & Partner)
  • Umsetzungsbegleitung Allianz Donau-Isar (gemeinsam mit Dr. Fruhmann & Partner)
  • Umsetzungsbegleitung ILE Altmühlland A6
  • Umsetzungsbegleitung ILE Jura-Rothsee

Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) mit Vitalitäts-Check (VC) „B 303+“

in Zusammenarbeit mit BfS+ (Büro für Städtebau)

Auftraggeber: Ebersdorf bei Coburg, Großheirat, Grub am Forst, Niederfüllbach, Sonnefeld, Untersiemau, Weidhausen bei Coburg, Marktgraiz, Mitwitz und Schneckenlohe
Projektlaufzeit: 2019-2021

 

Die 10 oberfränkischen Kommunen haben 2019 die ILE 303+ ins Leben gerufen, um in zentralen Themenfeldern wie bspw. Verkehr / Mobilität, Freizeit & Naherholung, Nahversorgung und Umwelt & Nachhaltigkeit enger und Landkreis übergreifend zusammen zu arbeiten. Das unter Beteiligung aller Akteure erarbeitete Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept formuliert Maßnahmen zu fünf zentralen Strategiezielen, die in den nächsten Jahren weiterverfolgt werden sollen.

Leistungen:

  • Bestandserfassung zur Herausarbeitung ortsspezifischer Handlungsbereiche
  • 3-tägige Befahrung mit den Bürgermeistern der 10 Kommunen
  • Ausarbeitung und Entwicklung von Vorschlägen für gewerbliche Konversionsflächen
  • Schaffung verbindender Elemente (z.B. Allianz-Radweg) entlang der B303 (=Polstermöbel-Highway)
  • Schaffung von Beratungsangeboten für Immobilienentwickler

 

Gemeindeentwicklungskonzept mit Vitalitätscheck Gemeinde Bernhardswald

Auftraggeber: Gemeinde Bernhardswald
Projektlaufzeit: 2023-2025

Das umfassende Konzept für die Gemeinde Bernhardswald stellt eine Kombination des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs­konzepts (ISEK) für den Hauptort sowie des Gemeindeentwicklungskonzepts (GEK) für die Gemeindeteile dar. Dabei fließen wesentliche Er­kenntnisse aus dem Vitalitäts-Check (VC) ein, in welchem die Innenentwicklungspotenziale sowie die Versorgungsstruktur der einzelnen größeren Ortsteile und des Hauptorts analysiert und be­wertet werden. Die Erstellung des ISEK und GEK fand auf Basis vorhandener Planungen, durch das Planungsteam durchgeführte Bestandsauf­nahmen, fachlicher Analysen unter Einbeziehung von lokalen Expert:innen, Abstimmungen mit den Fördergeldgebern sowie Beteiligung der Einwohner:innen Bernhardswalds statt. Im Zuge der Konzepterstellung wurden sechs ortsent­wicklungsrelevante Handlungsfelder festgelegt sowie Ziele und Maßnahmenvorschläge für die weitere Gemeindeentwicklung erarbeitet.


Weitere Projekte (Auswahl):

  • ILEK (Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte) z.B. für Allianzen Baunach-Allianz (12 Gemeinden), Schweinfurter Mainbogen (6 Gemeinden), Südries-Kesseltal (7 Gemeinden), Nordries (5 Gemeinden), Waldsassengau (11 Gemeinden), Kulturraum Ampertal (12 Gemeinden), Dreiländereck (4 Gemeinden), Fränkisches Seenland-Hahnenkamm (11 Kommunen), Aurachzenn (7 Gemeinden)), Jura-Scheßlitz (4 Kommunen), Donauschleife (7 Kommunen), Klosterwinkel (10 Kommunen), Donau-Isar (6 Kommunen),; insgesamt für mehr als 20 Allianzen in allen bay. Regierungsbezirken
  • GEK (Gemeindeentwicklungskonzepte) z.B. für Gemeinde Eching i.Ndb., Stadt Rain, Gemeinde Haselbach, Markt Giebelstadt, Stadt Bad Kissingen, Markt Küps, Gemeinde Hitzhofen, Stadt Beilngries; insgesamt über 10 GEK
  • REK (regionale Entwicklungskonzepte) z.B. für das Städtedreieck am Saalebogen (Bad Blankenburg, Saalfeld, Rudolstadt), den Landkreis Rottal-Inn, Entwicklung einer Konzeption Regionalmanagement für das bayerische Oberland (Planungsregion 17)
  • Kernwegenetzkonzepte z.B. für die Allianz Haunsheim-Lauingen, Allianz Hesselberg | Limes, die Allianz Ikom Stiftland, die Allianz Vierstädtedreieck, die Allianz Biberttal-Dillenberg, die Allianz Zenngrund, die Allianz Franken 3 – Scheinfeld, die Allianz Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland, die Allianz Vorderer Bayerischer Wald, die Allianz Schwarzach-Regen, die Allianz Regnitz-Aisch, die Allianz Fränk. Markgrafen- und Bischofsland, die Allianz Arge10 und weitere Allianzen / ILEn in ganz Bayern
  • VC (Vitalitäts-Check) mit Flächenmanagement z.B. für die Allianz Rund um die Neubürg, Allianz Regnitz-Aisch, Allianz Klosterwinkel, Allianz Donauschleife; insgesamt über 60 Kommunen

Innenentwicklungskonzepte/Flächen- und Leeerstandsmanagements – Erhebung und Bewertung der Innenentwicklungspotenziale, z.B.: Stadt Bad Staffelstein, Gemeinde Georgensgmünd (im Rahmen eines ISEK), Initiative Rodachtal, Gemeinde Haundorf, Gemeinde Heroldsbach, Gemeinde Seukendorf, Allianz Spessartkraft

03 - Mobilität und Verkehrsplanung

LEISTUNGEN

  • Mobilitäts- und Gesamtverkehrskonzepte auf kommunaler und interkommunaler Ebene
  • Verkehrserhebungen (Zählungen, Befragungen, Kennzeichenerfassung)
  • Verkehrsprognosen (z.B. Auswirkungen von Siedlungsentwicklung, Gebietsausweisungen, Ansiedlungsvorhaben, Schulstandorte, etc.)
  • Parkraumkonzepte und Parkraumerhebungen
  • (Landkreisweite) Radverkehrskonzepte (Alltags- und Freizeitverkehr), Beschilderungskonzepte
  • Verkehrsberuhigungskonzepte
  • Barrierefreiheitskonzepte und Straßenraumgestaltung, Beschilderung im Straßenraum
  • verkehrliche Einzelbegutachtungen, Leistungsfähigkeitsberechnungen

Wie in allen Leistungsbereichen legt PLANWERK auch beim Thema Verkehr großen Wert auf eine integrierte Vorgehensweise. Die Betrachtung von verkehrlichen Situationen wird von uns immer auf eine breite Datenbasis gestellt und wir betrachten die Verflechtungen mit anderen Planungsbereichen wie Wohnen, Gewerbe, Wirtschaft etc. – Verkehr ist für uns kein technisch zu lösender Selbstzweck, sondern der Ausdruck vom Wunsch nach Mobilität, den es bestmöglich zu organisieren gilt.

Zur Herstellung der hierfür nötigen Datenbasis greifen wir auf bestehende Informationen zurück oder führen selbst (teils automatische) Zählungen und Befragungen durch. Die Erstellung von Gutachten muss aber nicht nur auf einer guten Datenbasis aufbauen, sondern oft auch von Beteiligungsprozessen begleitet werden. Diese sind nötig, um den Resultaten eine möglichst breite Akzeptanz zu verleihen.

Verkehrszählungen /-erhebungen

  • Durchführung von personengebundenen Zählungen / Erhebungen (z.B. Parkraumerhebung, Verkehrsbefragungen)
  • Durchführung von radargestützten Querschnittszählungen mit Geschwindigkeitserfassung
  • Durchführung von videogestützten Querschnitts- und Knotenstromzählungen

Die Zählungen führen wir mit eigenem technischen Equipment (DataCollect bzw. miovision) bzw. Hilfskräften durch; die Daten werden individuell ausgewertet und aussagekräftig aufbereitet.


Ein besonderes Leistungsfeld von PLANWERK ist die Erstellung von Kernwegenetzkonzepten. Mehr dazu finden Sie in der Rubrik Ländliche Entwicklung


Verkehrs- und Parkraumkonzept Markt Bad Abbach

Auftraggeber: Marktgemeinde Bad Abbach
Projektlaufzeit: 2021-2023

Im Rahmen der ISEK-Aktualisierung wurden die Leitlinien der zukünftigen Entwicklung der Marktgemeinde Bad Abbach erarbeitet. Neben der potenziellen Einzelhandelsentwicklung (Einzelhandelsentwicklungskonzept ebenfalls von PLANWERK Stadtentwicklung) bilden Aussagen zur Situation und perspektivischen Entwicklung des Verkehrs im Zentrum von Bad Abbach einen wesentlichen Baustein für die zukünftige städtebauliche Entwicklung der Marktgemeinde.

Untersucht wurden die Perspektiven der heutigen Fußgängerzone, die verkehrliche Situation an wichtigen Verbindungs- und Ausfallstraßen (Durchgangsverkehr) sowie die Auslastung des aktuellen Parkraumangebots und die Optionen alternativer Mobilitätsangebote. Basis der Bewertung waren eigene Verkehrserhebungen.

 Verkehrsprognose und Gutachten zum Mobilitätskonzept Carl-Meinelt-Viertel, Bamberg
Auftraggeber: S&P Commercial Development GmbH
Projektlaufzeit: 2023 & 2024, Aktualisierung 2025

Erstellung einer Verkehrsprognose für ein städtebauliches Entwicklungskonzept innerhalb der Stadt Bamberg unter Berücksichtigung der bestehenden und vorgesehenen Nutzungen. Beurteilung von vorgesehenen Maßnahmen zur Verkehrsreduzierung im Rahmen eines Mobilitätskonzepts und Begutachtung der Leistungsfähigkeit der Erschließungsanlagen in Bezug auf die prognostizierten Verkehrsmengen. Die Bearbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Projektentwickler, den relevanten Akteuren der Stadt Bamberg, den Gutachtern für Lärmschutz und Freiraumgestaltung sowie dem erstellenden Büro der Bauleitplanung.

Weitere Projekte (Auswahl):

Verkehrskonzepte für den Markt Euerdorf im Rahmen der Entwicklung des Ortszentrums, die Stadt Bad Staffelstein, die Stadt Zirndorf (Innenstadt), die Gemeinde Heroldsberg und die Gemeinde Neuendettelsau. Zudem hat PLANWERK im Rahmen der E-Mobilität ein Konzept zum Ausbau der E-Ladeinfrastrukturim Landkreis Forchheim erstellt.

Verkehrsbegutachtungen / Verkehrserhebungen hat PLANWERK beispielsweise für folgende Kommunen / Projekte durchgeführt: Bad Abbach – Baugebiet Lengfeld, Bamberg Eco Square – Annastraße, Neuendettelsau – Auswirkung neuer Schulstandort, Klinikum Bamberg im Zuge der Projektentwicklung und Bauleitplanung, Neustadt a.d.Aisch – Innenstadt, Forchheim, Baiersdorf – Ost-West-Verkehr, Neukirchen b.Sulzbach-Rosenberg (Auswirkungen Ansiedlung eines Discounters), Kalchreuth Buchenbühler Straße, Rückersdorf - Gewerbeentwicklung, Höchstadt a.d.Aisch – Aischgrundcenter, Bamberg – Quartier an der Stadtmauer, Markt Hiltpoltstein – Auswirkungen Neubaugebiet Klinikum Erlangen – Auswirkungen Ansiedlung Parkhaus.

Besondere Herausforderungen stellen die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums dar. Entsprechende Barrierefreiheitskonzeptewurden erstellt z.B. für die Altstadt Dachau, die Stadt Wassertrüdingen, die Gemeinde Litzendorf und die Stadt Weiden i.d.OPf. Darüber hinaus hat PLANWERK Beschilderungskonzepte, z.B. für die Stadt Altdorf b.Nürnberg, die Stadt Wassertrüdingen, die Gemeinde Höchberg und die Stadt Ludwigstadt erarbeitet.


Radverkehrskonzepte wurden beispielsweise für die AGFK Thüringen (Radschnellverbindungen, Abstellanlagen) oder die ILE Donauschleife erarbeitet und zudem umfassende Radverkehrskonzepte für die Landkreise Forchheim und Wunsiedel i.Fichtelgebirge aufgestellt.

Für die Stadt Nürnberg haben wir in Kooperation mit der Planungsgruppe Landschaft eine Modellstudie zu so genannten Grünen Wegen (Stärkung von Grün- Rad- und Fußwegeverbindungen) erstellt.

04 - Einzelhandelsentwicklung, Daseinsvorsorge und Wirtschaft

LEISTUNGEN

  • Einzelhandelsgutachten, Einzelhandelsentwicklungskonzepte
  • Daseinsvorsorgekonzepte
  • Wirtschaftsstrukturkonzepte
  • Standortgutachten
  • Imagekampagnen Qualifizierung von Unternehmern und Mitarbeitern
  • Leerstands- / Flächenmanagement

Zur Stadt- und Regionalentwicklung gehört auch die Koordination von Einzelhandel und Gewerbe. PLANWERK unterstützt daher bei Fragen der Ansiedlung von Einzelhandels- und Gewerbebetrieben genauso wie in der strategischen Entwicklung von Innenstädten oder bei Fragen der Daseinsvorsorge. Gutachten zur möglichen Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel gehören ebenso dazu wie die Berücksichtigung der Vorgaben des LEP (Landesentwicklungsprogramm). Zusammen mit den örtlichen Unternehmer:innen, der zuständigen Bezirksregierung und natürlich allen Kräften vor Ort entwickeln wir tragfähige, nachhaltige Konzepte zur Stärkung des Standortes, der Verhinderung von Leerständen und Verbesserung der örtlichen Versorgung in allen Bereichen der Daseinsvorsorge.

PLANWERK führt im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Fragen vielfältige Untersuchungen und Beteiligungen durch:

  • Einzelhandelsanalysen, Betriebs-Checks
  • Kaufkraftflussanalysen, Konkurrenzanalysen
  • Wirtschaftsstrukturanalysen
  • Einzelfallbegutachtungen
  • Unternehmer:innen-Stammtisch, -Frühstück
  • Einzelhandels-Workshops
  • Kund:innen- und Passanten:innenbefragungen
  • Haushaltsbefragungen (analog und digital)

Ein wichtiger Baustein der Erarbeitung von Daseinsvorsorgekonzepten, insbesondere im ländlichen Raum, ist die Erarbeitung von Vitalitäts-Checks und Flächenmanagement-Daten. Auf der Basis der FM-Datenbank und der VC-Datenbank des Landesamtes für Umwelt oder des FM-Tools der AKDB werden wesentliche Informationen der Innenentwicklung erfasst, dargestellt und bewertet. Daraus werden Handlungsanweisungen und Empfehlungen für die Kommunen abgeleitet.


Projekt: Einzelhandelsentwicklungskonzept Stadt Heilsbronn
Auftraggeber: Stadt Heilsbronn
Projektlaufzeit: 2018

 

Leistungen:

  • Aufgabenbezogene Bestandserhebung der Betriebe von Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen
  • Befragungen
  • Zentralitäts- und Kaufkraftanalysen, Potenzialanalyse
  • Festlegung von zentralen Versorgungsbereichen und der Liste zentrenrelevanter Sortimente
  • Empfehlungen zur Einzelhandelsentwicklung mit Standortbewertungen
  • Empfehlungen für den Innenstadt-Einzelhandel
  • Stadtratsklausur

Weitere Projekte (Auswahl):

 

Einzelhandelsentwicklungskonzepte für die Stadt Oberviechtach, den Markt Langquaid, die Stadt Höchstadt a.d.Aisch, die Stadt Wörth a.d.Donau, den Markt Weisendorf, die Stadt Rain, die Gemeinde Adelsdorf, den Markt Euerdorf, den Markt Roßtal, die Stadt Ansbach, die Gemeinde Veitsbronn, die Gemeinde Neuenmarkt, die Stadt Lauf a.d.Pegnitz.

Stellungnahmen zu Einzelhandelsansiedlungen/-erweiterungen, Wirtschafts- und Standortkonzept, z.B. in der Stadt Dietfurt, in der Stadt Ansbach, in der Stadt Neustadt a.d.Aisch, im Markt Burgebrach, in der Gemeinde Neukirchen b.Sulzbach-Rosenberg, in der Gemeinde Sengenthal, in der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach, in der Stadt Münnerstadt, in der Stadt Oberviechtach, in der Stadt Heilsbronn, in der Stadt Freising.

Entwicklung und Umsetzung von Beschilderungskonzepten für die Stadt Kelheim, den Markt Höchberg, die Stadt Wassertrüdingen, die Stadt Altdorf b.Nbg., die Stadt Ludwigsstadt

Konzept zur Stärkung des Kitzinger Wochenmarkts, Initiierung, Konzeption und Betreuung des Wochenmarkts in der Stadt Wassertrüdingen

Aufbau und Durchführung eines City-Marketings z.B. in der Stadt Wassertrüdingen, in der Stadt Altdorf b.Nbg., in der Stadt Kelheim

Gewerbeflächenkonzept für den Landkreis Nürnberger Land

05 - Beteiligung, Moderation und Projektmanagement

LEISTUNGEN

  • Bürgerbeteiligung:
    Workshops, Arbeitskreise, Planungswerkstätten, Zukunftswerkstätten etc.
  • Ratsklausuren
  • Gesprächsrunden mit (Fach-)Expert:innen
  • Befragungen / Onlinebefragungen:
    Haushaltsbefragungen, Passantenbefragungen, Verkehrsbefragungen etc.

Viele Themen der kommunalen Entwicklung sind richtungsweisend für das weitere Wohl der Stadt oder Gemeinde. Die Sachverhalte sind komplex und bedürfen einer integrierten Betrachtung. Jenseits vom Alltagsgeschäft ist es wichtig, diesen Entscheidungen den entsprechenden Raum zu geben und auch die Bevölkerung in den Prozess einzubinden.
Planungsprozesse werden daher von uns durch den Einsatz vielfältiger Beteiligungsmethoden begleitet. PLANWERK hat sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahren einen Ruf von hoher Kompetenz erarbeitet. Wir begleiten die Prozesse zur Gutachtenerstellung (z.B. Verkehr, Wirtschaft), führen Leitbilddiskussionen durch oder unterstützen Sie als Mediator bei schwierigen inner- oder interkommunalen Problemen.

 

Zu unserem Repertoire gehören u.a. folgende Methoden der Beteiligung:

  • Runde Tische
  • Arbeitskreise / Workshops
  • Zukunftswerkstätten / -konferenzen
  • Durchführung und Organisation von Tagungen und Seminaren
  • Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen
  • Haushalts- und Passantenbefragungen, Verkehrsbefragungen
  • Offline- und Online-Beteiligung
  • Schulung von Moderator:innen und Leiter:innen von Projektgruppen

 

Sämtliche Beteiligungskonzepte stimmen wir auf das jeweilige Gebiet und die zu bearbeitenden Themen ab und führen sie mit unseren Kunden gemeinsam durch. In der Begleitung des Themenbereichs Stadt- und Ortsentwicklung kann PLANWERK auf eine breite Erfahrungsbasis bauen.

Ergänzend zur Öffentlichkeitsbeteiligung führt PLANWERK auf Wunsch mit den Vertreter:innen der Ratsgremien eine Klausur durch, in der mit angepassten Mitteln der Moderation relevante Themen der Stadt- und Ortsentwicklung extern moderiert und (möglichst) an einem neutralen Ort vertieft diskutiert werden.

Wesentliche Faktoren aller Beteiligungsformate von PLANWERK sind:

  • Abgestimmte Vorbereitung (Drehbuch, Vorgespräch)
  • Professionelle Durchführung mit qualifizierten Moderator:innen
  • Durchführung an geeigneten Orten mit ausreichend Zeitbudget
  • Ergebnisoffene Diskussion mit zielführender Leitung
  • Erreichen eines Ergebnisses, das von allen getragen wird und als Entscheidungs- oder Planungsgrundlage herangezogen wird
  • Nachvollziehbare Dokumentation der Veranstaltung

Online-Beteiligung

In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten der Online-Beteiligung stark weiter entwickelt. PLANWERK ist stetig dabei, sich neue Möglichkeiten zu erschließen, möglichst viele Menschen in den Planungsprozessen mitzunehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass hierüber nicht nur die "Digital-Natives", sondern auch immer mehr ältere Menschen erreicht werden können.

Digitale Beteiligung ist keine Frage des Alters!

Ein wesentlicher Vorteil von zeitlich unabhängiger Beteiligung ist, dass die Menschen nicht zwingend an einem bestimmten Tag an einem bestimmten Ort sein müssen, sondern sich zeitlich flexibel einbringen können.

Bausteine unserer Online-Beteiligung sind:

  • Digital gestützte Befragungen auf Textbasis - auf Wunsch auch mit beschränkter Zugänglichkeit (PIN-Verfahren)
  • Digitales Web-Mapping: kartenbasiert können Kommentare / Ideen erstellt, kommentiert und bewertet werden
  • Digitale Konferenzen und Arbeitsgruppen mittels verschiedener Video-Plattformen und Software-Lösungen
  • Unterstützung von Beteiligungsveranstaltungen (auch in Präsenz) durch digitale Umfragetools

PLANWERK entwickelt die Kompetenzen der digitalen Beteiligung kontinuierlich weiter. Unsere Mitarbeiter:innen bilden sich demnach nicht nur stetig in (analogen) Moderationsmethoden fort, sondern auch regelmäßig in Bezug auf die besonderen Herausforderungen der Moderation digitaler (Video-)Konferenzen.


Projekt:

Konzept zur Stärkung der Regionalen Identität im Landkreis Aschaffenburg

In Zusammenarbeit mit Büro für Städtebau und Bauleitplanung
Auftraggeber: Landkreis Aschaffenburg

Projektlaufzeit: Herbst 2019 – Frühjahr 2020

Für das landesweite Förderprogramm des Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat (StMFH) zur Stärkung der Regionalen Identität wurde im Landkreis Aschaffenburg gemeinsam mit Verwaltung und regionalen Akteuren in mehreren Workshops ein Konzept mit Schlüsselprojekten in den Bereichen Kultur, Baukultur, Lebendige Gemeinden, Genuss und Natur erarbeitet.

Leistungen:

  • Auftaktworkshop, Zieldiskussion
  • Planung und Moderation von thematischen Workshops
  • Erarbeitung von Projektideen nach Methoden des Design Thinking
  • Konzepterstellung
  • Erarbeitung der Antragsunterlagen und Abstimmung mit der Regierung v. Unterfranken und dem StMFH

Weitere Beteiligungsverfahren (Auswahl):

  • Stadt- und Gemeinderatsklausuren, z.B. für die Stadt Wörth a.d.Donau, die Stadt Forchheim, die Gemeinde Adelsdorf, die Gemeinde Seukendorf, die Stadt Heilsbronn, den Markt Burgebrach, den Markt Uehlfeld.
  • Umfassende Beteiligungsverfahren im Rahmen der Integrierten Städtebaulichen und Ländlichen Entwicklungskonzepte: Planungswerkstätten, Arbeitskreise, Initiierung und Begleitung von Projektgruppen inkl. Moderationstrainings, Befragungen, z.B. im Rahmen unserer ISEKs für die Stadt Weilheim i.OB, die Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm, Markt Pretzfeld, Stadt Erlangen, Markt Meitingen, Stadt Lauf a.d.Pegnitz, Gemeinde Schwaig b.Nürnberg, Stadt Stein b.Nürnberg, Stadt Erding
  • Workshops zur Beteiligung der Akteure für die Gestaltung der Rechenberganlage für die Stadt Nürnberg
  • Begleitung der Workshops im Rahmen der Integrationskonferenz für die Stadt Nürnberg
  • Workshop Wohnen für Familien für die Stadt Nürnberg
  • Durchführung von fünf Gewerbegebietskonferenzen für die Stadt Nürnberg
  • Durchführung einer Zukunftswerkstatt und einer Exkursion im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts für den Markt Hiltpoltstein
  • Beteiligungsverfahren (Workshops, Bürgerversammlungen) zur Sozialraumanalyse im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchung Ortszentrum Markt Langquaid
  • Beteiligungsverfahren (Arbeitskreis, Schlüsselpersonengespräche, Befragungen) im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchung Güterbahnhof Bad Neustadt a.d.Saale
  • Beteiligungsverfahren (Workshops, Schlüsselpersonengespräche, Befragungen) im Rahmen des Städtebaulichen Rahmenplans Zentraler Bereich Stadt Rödental
  • Beteiligungsverfahren (Workshops) im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses, Leitbilderstellung für die Stadt Garching b.München
  • Beteiligungsverfahren „Industriegebiet Bischberg-Trosdorf“
  • Moderation eines Arbeitskreises auf der Auftaktveranstaltung bei der Regierung von Schwaben in Augsburg: „Nachhaltige Entwicklung in Schwaben – Stand und Perspektiven der Lokalen Agenda 21“

06 - Prognosen und Sozial-, Stadt- und Raumforschung

LEISTUNGEN

  • Bevölkerungsprognosen
  • Bedarfsermittlungen Infrastruktur
  • Folgekostenberechnungen
  • Strukturanalysen
  • Sozialforschung

Bevölkerungsprognosen und Bedarfsermittlungen dienen als Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung, Fachplanungen und informelle Planungen. PLANWERK erstellt Strukturanalysen entweder als eigenständige, problemorientierte Analysen oder im Rahmen von Prozessen der Bauleitplanung bzw. Stadt- und Ortsentwicklung. Dabei blicken wir auf vielfältige Erfahrungen zurück: von kleinräumigen, kommunalen Analysen, über Sozialraumanalysen bis zum Strukturdatenatlas für Bayern im Auftrag des Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen.

Das PLANWERK-Prognosemodell ZUMOS21 bildet die wissenschaftliche Grundlage für Bevölkerungs- und Entwicklungsprognosen auf verschiedenen räumlichen Ebenen. Wir haben bereits für eine Vielzahl von Kommunen und Landkreisen Bevölkerungsprognosen erarbeitet. Diese wiederum bilden die Grundlage für Bedarfsermittlungen und Handlungsleitfäden in den unterschiedlichsten Bereichen der Infrastruktur: von den Kindergärten, Grund- und Mittelschulen bis zum Baulandbedarf und der Entwicklung im Einzelhandel. Das Ganze mündet in der Regel in eine Zukunftsstrategie zur Daseinsvorsorge oder in ein umfassendes Infrastrukturkonzept.

In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte und knapper kommunaler Kassen kommt der Kostenübernahme durch Investoren zunehmend Bedeutung zu. Dazu führen wir Folgekostenberechnungen durch. Diese dienen der Darstellung der Kosten für die Bereitstellung sozialer Infrastruktur, die durch die zusätzliche Einwohnerentwicklung in möglichen Entwicklungsgebieten benötigt wird. Die Übernahme dieser Folgekosten kann in einem sogenannten städtebaulichen Vertrag festgehalten werden. Den rechtlichen Rahmen hierfür bildet §11 des BauGB. Für die klare Berechnung der Folgekosten ist es nötig, den Zusammenhang zwischen Einwohnerentwicklung und sozialer Infrastruktur sowie die Abgrenzung zur ohnehin in der Gemeinde stattfindenden Entwicklung darzustellen.
PLANWERK übernimmt derartige Berechnungen für Kommunen, Projektentwickler oder Baugesellschaften. Grundlage der Berechnung ist die Durchführung einer Bevölkerungsprognose
auf der Basis des PLANWERK-Prognosemodells ZUMOS21.


Projekt:

Bevölkerungsprognose 2030 mit Bedarfsermittlungen

Auftraggeber: Stadt Mainburg
Projektlaufzeit: 2015-2016

 

Leistungen:

  • Jahrgangsweise Bevölkerungsprognose in Jahresschritten für die Gesamtstadt und Teilräume
  • Prognose der Altersstruktur, Geburten, Sterbefälle, Wanderungen
  • Wohnungs- und Wohnbaulandprognose nach Wohnungen, Gebäudetypen, Grundstücksflächen, Baulandbedarf brutto - netto
  • Bedarfsermittlungen für
    - Kinderbetreuung (Krippe, Kindergarten, Kinderhort)
    - Schulen (Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium)
    - Freizeit (Spielplätze, Bolzplätze, Sportflächen, Sporthallen)
    - Senioreneinrichtungen
    - Nahversorgung, medizinische Versorgung, Friedhöfe
  • Bewertung der Bedarfsermittlungen hinsichtlich Flächen- und Standortbedarf (Basis für FNP)

Auswahl an Referenzen

Folgekostenberechnungen / SOBON-Studien

  • SOBON-Bedarfsermittlung Kindergarten / Schulen durch Baugebietsausweisung (Papierbach) in der Stadt Landsberg a.Lech
  • SOBON-Bedarfe sozialer Infrastruktur für die Stadt Lindau (Hintere Insel, Cofely-Areal, CocaCola-Areal)
  • Folgekostenberechnung zu Bedarfen sozialer Infrastruktur - Baugebietsausweisung Schlossberg für den Markt Weisendorf
  • SOBON-Bedarfe sozialer Infrastruktur durch zwei Baugebietsausweisungen für die Gemeinde Oberschleißheim
  • Bedarfe sozialer Infrastruktur durch die Baugebietsausweisung Jahn-Gelände und Kersbach für die Stadt Forchheim

 

Bevölkerungsprognosen und Bedarfsermittlung für soziale Infrastruktureinrichtungen

  • Gemeinde Oberschleißheim (Kinderbetreuung, Grundschulen)
  • Stadt Landsberg am Lech (inkl. Senioren)
  • Stadt Lindau (Kinderbetreuung, Grundschulen)
  • Markt Eckental (Kinderbetreuung, Grundschulen)
  • Gemeinde Stegaurach (Kinderbetreuung etc.)
  • Stadt Höchstadt a.d.Aisch
  • Markt Weisendorf
  • Gemeinde Adelsdorf
  • Stadt Forchheim (Grund-/Mittelschule)
  • Stadt Mühldorf a.Inn (Grund-/Mittelschule, Kinderbetreuung etc.)
  • Stadt Rain (Grund-/Hauptschulen, Altenheime etc.)

 

Kleinräumige Bevölkerungsprognosen
für die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen auf Ebene der Kommunen und aller Ortsteile >200

 

Wohnbaulandprognosen

  • Wohnungsbedarfsprognose nach Wohnungstypen für die Stadt Landsberg am Lech
  • Bevölkerungsprognose und Bedarfsermittlung Wohnbauland für die Stadt Forchheim
  • Wohnbaulandprognose im Rahmen Innenentwicklungskonzepte für Heroldsbach, Seukendorf und Haundorf

07 - Managements und Antragsunterstützung

LEISTUNGEN

  • Projekt-/Citymanagement
  • Quartiersmanagement
  • Stadtumbau- und Immobilienmanagement
  • Umsetzungsbegleitung
  • Leerstandsmanagement
  • Antragsunterstützung u.a. der Städtebauförderung, ESF-Förderung
  • Unterstützung in den Bund-Länder-Städtebauförderprogrammen
    - Aktive Zentren, Kleinere Städte und Gemeinden, Städtebaulicher Denkmalschutz (alt)
    - Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt, Wachstum und nachhaltige Erneuerung (ab 2020)

Neben der Erstellung von Konzepten zur Stadt-, Orts- und Regionalentwicklung begleiten wir auch die Umsetzung von Maßnahmen in Form von Projekt- und Citymanagements.

Aktuell ist PLANWERK in weit über 10 verschiedenen Gebieten der Städtebauförderung und der Ländlichen Entwicklung in Management und Umsetzungsbegleitung tätig. Management heißt hier vor allem die Koordination vor Ort, um Projekte mit lokalen Akteur:innen wie Bewohner:innen, Wirtschaftstreibenden, Vertreter*innen sozialer Einrichtungen, Vereinen und Verbänden und öffentlicher Hand gemeinsam umzusetzen.

Daher ist PLANWERK in den Managements üblicherweise mit eigenem (Stadtteil-)Büro vor Ort vertreten, um direkt für die Bevölkerung ansprechbar zu sein.

Wesentliche Bausteine der Prozessbegleitung im Rahmen von Managements und Umsetzungsbegleitung sind:

  • Regelmäßige Präsenz vor Ort
  • Durchführung von Beteiligungsformaten
  • Projektinitiierung, Projektbegleitung
  • Unterstützung der Kommune bei Förderanträgen
  • Verwaltung von Verfügungs- oder Projektfonds
  • Kontinuierliches Monitoring und Berichtswesen
  • Aktivierende Veranstaltungen u.a. im Stadtteilbüro
  • Öffentlichkeitsarbeit (analog und digital)

Unsere Prozessbegleitung ist langfristig angelegt und zielt auf eine nachhaltige Entwicklung in allen Handlungsfeldern ab. Lokal Engagierte und die dafür nötigen Strukturen sollen für eine Verstetigung der Prozesse vorbereitet werden.


Projekt:
Quartiersmanagement Gibitzenhof / Steinbühl-West / Rabus

In Zusammenarbeit mit Topos team
Auftraggeber: Stadt Nürnberg

Projektlaufzeit: seit April 2017

Im Nürnberger Süden wurde für das Stadterneuerungsgebiet Gibitzenhof / Steinbühl-West / Rabus im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderprogramms Soziale Stadt ein Quartiersmanagement eingerichtet. Quartiersmanagements vermitteln zwischen Akteuren und Bürgern im Quartier und der städtischen Verwaltung und unterstützen den Prozess der Stadterneuerung. Dazu gehört es, insbesondere private Aktivitäten und Investitionen anzustoßen. Ein Beispiel ist das Aktionsprogramm "Klein aber fein" zur Aufwertung von Grünflächen.

Leistungen:

  • Bürgerbeteiligung (Workshops, Online-Beteiligung, Stadtteilfeste)
  • Akteursbeteiligung (Runde Tische, Arbeitskreise)
  • Umsetzung von Projekten und Maßnahmen der Entwicklungskonzepte
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu Projekten und Maßnahmen der Städtebauförderung
  • Evaluierung des Stadterneuerungsprozesses

Auswahl an weiteren Managements:

Quartiersmanagements zur Stadtsanierung im Rahmen des Bund-Länder-Programms “Die Soziale Stadt” bzw. "Sozialer Zusammenhalt"

Projekt-/Stadtumbaumanagements (Auswahl):

  • Projektmanagement zur Stadtsanierung im Rahmen des Bund-Länder-Programms “Lebendige Zentren”: Stadt Neutraubling, Innenstadt (seit 2010)
  • Projektmanagement zur Stadtsanierung im Rahmen des Bund-Länder-Programms “Lebendige Zentren”: Stadt Wörth a.d.Donau, Altstadt (seit 2009)
  • Projektmanagement zur Stadtsanierung im Rahmen des Bund-Länder-Programms “Lebendige Zentren”: Stadt Nürnberg, Nördliche Altstadt (seit 2017)
  • Stadtumbaumanagement im Rahmen des Stadtumbau-West – Nördliches Fichtelgebirge (Weißenstadt - Schwarzenbach / Saale - Kirchenlamitz etc. ; seit 2013)
  • Stadtumbaumanagement im Rahmen des Stadtumbau-West – SSN+ (Naila - Selbitz - Schwarzenbach a.Wald; seit 2013)
  • Stadtumbaumanagement im Rahmen des Stadtumbau-West – Oberes Rodachtal (Nordhalben - Wallenfels - Steinwiesen; seit 2012)
  • Stadtumbaumanagement im Rahmen des Programms Wachstum und nachhaltige Erneuerung – in Küps, Gefrees, Stadtsteinach (seit 2020/21)

 

Im Fokus: Kommunale Wärmeplanung

Mit Einführung des Wärmeplanungsgesetztes (WPG) des Bundes sind alle Kommunen dazu verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung, abhängig von der Größe, bis spätestens 30.06.2028 vorzulegen. PLANWERK unterstützt kleine und mittlere Gemeinden auch bei dieser neuen Aufgabe.

Das Ziel der Wärmeplanung besteht darin, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln, die auf Basis einer Analyse der aktuellen Wärmeversorgung, vorhandenen Wärmepotenzialen und der städtebaulichen Entwicklung einen Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung aufzeigt. Diese soll in Zwischenschritten bis 2040 erreicht werden. Hierfür soll die kommunale Wärmeplanung ca. alle 5 Jahre an die jeweils aktuellen Entwicklungen angepasst und fortgeschrieben werden.

Den Bürgerinnen und Bürgern bietet eine kommunale Wärmeplanung wichtige Hinweise, in welche Energieträger bspw. bei einem privaten Heizungsaustausch investiert werden sollte – dies bedeutet Planungssicherheit für teure und langjährige Anschaffungen im privaten Eigentum.

Dies gilt natürlich auch für kommunale Investitionen: so können notwendige Flächen ggf. rechtzeitig gesichert oder bei anstehenden Kanalsanierungen beispielsweise direkt die Voraussetzungen für eine Abwärmenutzung geschaffen werden.

Wärmeplanung ist daher unserer Meinung nach nicht nur eine Frage der technischen Potenziale und Machbarkeiten, sondern vielmehr eine Frage der integrierten Stadtentwicklung. Für eine Erarbeitung einer individuellen Antwort bringt PLANWERK seine breite Erfahrung in der strategischen Stadtentwicklung, in der Einbindung wichtiger kommunaler wie privater Akteure sowie der Politik- und Öffentlichkeitsbeteiligung mit:

  • Bestandsanalyse: Welche Wärmebedarfe gibt es aktuell und wie erfolgt die Versorgung heute?
  • Potenzialanalyse: Welche Einsparungen können erreicht werden und welche (alternativen) Wärmequellen können erschlossen werden?
  • Szenarioentwicklung: Wie kann die Versorgung in 10, 15, 20 Jahren aussehen? Lohnt es sich, in die Planung einer Fernwärmeversorgung einzusteigen?
  • Strategie: Welche Schritte sind für die klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 nötig? Was bedeutet das für die Stadtentwicklung? Welche Akteure sind nötig?

Infoblatt zum Thema Wärmeplanung (Stand 06/2025)

PLANWERK STADTENTWICKLUNG
Dr. Preising, Schramm & Sperr Stadtplaner PartG mbB
Äußere Sulzbacher Straße 29
90491 Nürnberg